gartenhandwerk für die Seele und zum Wohlfühlen

Pizza-Lehmofenbaukurse 2018

 

Kurs 1:     28. April & 12. Mai 2018 (Baden-Rütihof )
Kurs 2:    2. Juni & 16. Juni 2018 (Winterthur)

Kurs 3:    11. August & 1. September 2018 (Baden-Rütihof)

Kurs 4:   22. September & 13. Oktober 2018 (Winterthur)
Kosten:  CHF 440
Kursort Kurs 1 & Kurs 3: Müslen 11b, 5406 Baden-Rütihof

Kursort Kurs 2 & Kurs 4: Gündlikon 9, 8543 Bertschikon (Winterthur)

         
Am ersten Samstag erlernen Sie den Umgang mit dem Baustoff Lehm und hören Wissenswertes zum Ofenbau. Gemeinsam bauen wir ein bis zwei Ofen mit den Materialien: Lehm, Sand, Stroh, Schamotte und Weidenruten.
Am zweiten Samstag werden die Lehmöfen fertig gestellt und befeuert. Sie lernen die Handhabung des Ofens kennen und zusammen backen wir unsere Pizzas und andere Köstlichkeiten.
Nach dem Kurs haben Sie die nötige Erfahrung sich Ihren eigenen Lehmbackofen zu bauen. Im Kurs wird kein eigener Ofen zum Mitnehmen gebaut.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Stampflehm als kraftvolles Gartenelement

Natürlich, massiv und beschützend.

 

Als Gartenpoet begrüsse ich es, dass der Lehm, als einer der ursprünglichsten Baustoffe der Menschheit, wieder Beachtung und Wertschätzung als natürliches Gestaltungselement im Garten findet.

 

Wenn ich auf ein regionales und geeignetes Lehmvorkommen gestossen bin, entstehen daraus gestampfte Mauern. Diese Stampflehmmauern fügen sich harmonisch in den Garten ein und wirken mit ihrer kraftvollen Ausstrahlung und Ästhetik. Alleine die Tatsache, dass dieses Material nicht wie üblich in der Grube landet, sondern einen solchen Mehrwert erfährt, berührt mich und erfüllt mich mit grosser Freude. Mit einer Stampflehmmauer kann ich verschiedene Bedürfnisse stillen: Zur Abgrenzung eine Gartenmauer entlang eines Grundstücks. Zur Erhöhung der Privatsphäre eine dichte Sicht- und Windschutzmauer. Zur Eindämmung von Strassen- und Bahnlärm eine massive Schallschutz- bzw. Lärmschutzmauer.

 

Für den Wetterschutz setze ich Cortenbleche als Abdeckung der Mauern ein. Ich schätze die natürliche Ausstrahlung dieses Materials, welches in Kombination mit dem Stampflehm eine unvergleichliche Harmonie und Beständigkeit erschafft. Mit einer extensiven Begrünung der Mauerabdeckung erreiche ich einen zusätzlich ökologischen Mehrwert und gebe der Natur Raum zurück, sich zu entfalten.

 

Des Weiteren können individuelle und schöne Nischen aus Cortenblech, für Kerzen und andere stimmungsvolle Accessoires, in die Stampflehmmauer integriert werden.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Hügelbeet

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Sepp Holzer, der Permakultur-Pionier, hat mich inspiriert, Hügelbeete zu bauen. Der innere Aufbau ist vergleichbar mit dem eines Hochbeets. Grobe Äste, Grasnarbe, Laub, welche über die Jahre verroten erzeugen Wärme und geben Nährstoffe ab. Die Erde ist dadurch vitaler und die Pflanzen gedeien prächtig. Mit dem Aufschütten des Hügels erhöhe ich die Pflanzfläche bis zu einem Drittel. Was mich aber am meisten freut ist, das mir ein Hügelbeet unterschiedliche Pflanzenstandorte bietet. Unten ist die Erde feuchter als oben, zuoberst kann es sogar sehr trocken werden, also ideal für mediterrane Pflanzen. Die Sonneneinstrahlung auf die beiden Pflanzflächen ist unterschiedlich und variert je nach Ausrichtung des Hügelbeets. Das Genialste daran finde ich, dass ich z.B. Setzlinge gleichzeitig an verschiedenen Standorten setzen kann und durch die unterschiedlichen Wachstumsbedingungen verzögerte Erntezeitpunkte erziele.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Naturpool

Ein Naturpool oder Schwimmteich bietet Badespass pur. Die Bauweise ist heutzutage so ausgereift, dass die Wasserqualität top und die Betriebskosten sehr niedrig sind. Vom natürlich anmutenden Schwimmteich bis zum klassisch schlichten Naturpool reicht die Palette und somit ist für alle Bedürfnisse und Vorlieben etwas dabei. Ich persönlich finde die Bauweise aus Holz am Schönsten, ausserdem ist Holz im Wasser sehr beständig und pflegeleicht.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Holzterrasse

Holz als Material für einen Bodenbelag ist für unsere Breitengrade ideal, bin ich der Meinung. In Bezug auf die Witterungsbeständigkeit sicher bedingt ideal, dafür streiche ich die Eigenwärme und die isolierenden Eigenschaften von Holz sehr gerne als optimal für unser Klima hervor. Ich gehe auf jeden Fall gerne an einem warmen Tag barfuss über ein Holzdeck und geniesse die schöne Ausstrahlung und den typischen Geruch in der Luft.

Als erste Wahl bevorzuge ich klar die einheimischen Hölzer. Nach Möglichkeit verwende ich Mondholz, da dieses zum richtigen Zeitpunkt (Mondphase) geschlagen wurde und dadurch wissenschaftlich bewiesen viel formstabiler und witterungsbeständiger als herkömmliches Holz ist. Die zweite Wahl ist Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung (FSC). Die Verwendung von Tropenholz möchte ich nicht fördern.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Pflanzengefässe

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Mit Pflanzengefässen lässt sich mit relativ wenig Aufwand grosse Wirkung erzielen. In der Terrassengestaltung sind Pflanzentröge und -gefässe das Gestaltungselement schlechthin, aber ich verwende sie auch gerne im Garten in Kombination mit einer Holzterrasse, einem Kies- oder Plattenbelag. Eine Bepflanzung in einem Gefäss macht diese einerseits angenehm überschaubar und auch irgendwie besonders, da hervor- bzw. hochgehoben. Ich mag die wunderschönen und sehr hochwertigen Tongefässe von Atelier Vierkant oder die auf Mass gefertigten und sehr sauber verarbeiteten Metallgefässe aus Aluminium oder Cortenstahl von Mein Topf. Mein Gartengestalterherz hüpft vor Freude, wenn ich mit hochwertigen Gefässen schönes Ambiente schaffen darf.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Hochbeet

Ein Hochbeet erleichtert das Gärtnern ungemein. Die angenehme Arbeitshöhe ist augenfällig, aber auch als Gestaltungselement habe ich Freude daran. Unterschiedliche Materialien wie Stein, Holz oder Stahl bieten mir tolle Möglichkeiten kreativ zu sein. Auch schön finde ich, dass die Pflanzen ruhig über den Rand wachsen dürfen, ohne gleich auf dem Gehweg zu liegen und Gefahr besteht, darauf zu treten. Ein Hochbeet macht nicht nur einen aufgeräumten Eindruck, es ist auch vitaler als ein normales Gartenbeet. Der Inhalt besteht im unteren Teil aus groben Ästen, Grasnarbe, Laub und verrottet langsam über die Jahre. Der Verrottungsprozess erzeugt Wärme und setzt Nährstoffe frei, die Temperatur der Erde erhöht sich, die Erde ist vitaler, die Pflanzen gedeihen wunderbar.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Teich

Lehm ist der ursprünglich Baustoff, wenn es darum geht etwas abzudichten, einen Teich zu bauen. Früher hat man da einen Teich gebaut, wo Wasser vorhanden war oder noch besser, sich Wasser bereits angesammelt hatte, weil der Untergrund Wasser schlecht versickern liess. Heute bauen wir Teiche wo es uns gefällt. Schliesslich wurde die reine Handarbeit durch den maschinellen Einsatz extrem erleichtert.

Aus meiner Sicht spricht auch heute noch viel für einen mit Lehm abgedichteten Teich. Er sollte eine gewisse Grösse (ab 300 m2) aufweisen, denn das Ufer eines Lehmteichs wird langsam abfallend gebaut und braucht dementsprechend Platz, um auch tiefe Wasserzonen zu schaffen. Tiefe Wasserzonen sind wichtig als Puffer, damit sich der Teich im Hochsommer nicht zu stark erwärmt. Idealerweise hat ein Lehmteich einen Zufluss, einen Bach oder gesammeltes Regenwasser, so bleibt der Wasserspiegel meist konstant und die Ränder trocknen nicht aus, es gibt keine Rissbildung, keine undichte Stelle.

Kleinere Teiche oder Teiche mit steil abfallender Uferzone baue ich mit Folie. Hier kommt für mich nur eine Folie, nämlich Gummi, sprich synthetischer Kautschuk (EPDM) in Frage. Diese Folie ist sehr langlebig, elastisch, robust und verglichen mit anderen Folien, kommt sie der Natur am nächsten.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Lehmofen

Lehm ist ein geniales Material, um einen Ofen zu bauen. Lehm lässt sich wunderbar formen und so gestalte ich, immer wieder von Neuem fasziniert von diesem Baustoff, individuelle und hochwertige Backöfen für den Garten. Der Sockel für den Lehmofen wird der jeweiligen Situation angepasst, vielleicht gibt es eine Mauer, die als Unterbau dienen kann. Da Lehm wasserlöslich ist, braucht ein Lehmofen ein Dach, das ihn vor Regen schützt. Die Dächer können je nach Situation und ästhetischem Empfinden der Bauherrschaft recht unterschiedlich sein. Auch hier gibt es keine 0815-Variante. Da der Lehm seine Eigenschaften nie verliert, ist ein solcher Ofen sehr einfach im Unterhalt. So lässt sich ein allfälliger Spannungsriss (ein Ofen macht grosse Temperatur-Schwankungen mit und so kann mal ein Riss entstehen) ganz simpel mit frischem Lehm ausstreichen und das wärs dann auch schon.

Einem Lehmofen kann man die knusprigsten und feinsten Brote entnehmen und die Pizzas sind die leckersten, die man sich vorstellen kann. Durch die kompakte Bauweise erreicht ein solcher Lehmofen sehr hohe Strahlungshitze und so braucht eine Pizza 2 bis 3 Minuten Backzeit bei einer Befeuerungszeit von 2 Stunden. Um Brote zu backen, wird der Lehmofen auf die benötigte Temperatur gebracht, die Glut rausgenommen und nun kann auf der ganzen Backfläche bei verschlossenem Ofenloch gebacken werden.

Ich hatte einmal eine Anfrage für einen Tandoori. Das war ein sehr interessantes Projekt. Der Kunde wollte in seinem Lehmofen klassische Fladenbrote, Fleischspiesse, aber auch Pizzas und Brot backen, normal grillieren und sogar räuchern. Ich bin richtig stolz, dass er nun mit seinem Tandoori all das kann.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Pflanzenschutz

Wenn Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen müssen, dann verwende ich ausschliesslich biologische, natürliche. Ich versuche mit der Anwendung immer so lange wie möglich zu warten, damit die Natur die Balance selber finden kann. Wenn Schädlinge auftreten, braucht es eine gewisse Zeit, bis die Nützlinge zugegen sind und diese Zeit möchte ich der Natur geben. Die Natur weiss sich grundsätzlich immer zu helfen, nur uns Menschen fehlt es manchmal an Geduld, ihr die nötige Zeit zu gewähren.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Naturwiese für Blumenkinder

Eine Naturwiese eignet sich wunderbar für Flächen, welche nicht intensiv genutzt werden. Hier kann sich die Artenvielfalt austoben. Je weniger Nährstoffe, desto blühender und artenvielfältiger wird die Wiese. Je mehr Blüten, desto freudiger und zahlreicher sind die Insekten. Je lebendiger die Naturwiese, desto mehr gibt es zu entdecken und grösser ist die Freude der Gartenbesitzer.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Trockenmauer

Bei einer Trockenmauer liegt Stein auf Stein ohne Mörtel oder Kleber dazwischen. Das Trockenmauern verlangt viel handwerkliches Geschick, exaktes Arbeiten und eine gute körperliche Verfassung. Trockenmauern sind eigentliche Kunstwerke, wenn sie mit Liebe und Können errichtet wurden. Trockenmauern halten für heutige Massstäbe ewig, denn mit Hangdruck können sie bestens umgehen, weil sie nicht starr sind, wie z.B. eine Betonmauer. Trockenmauer sind durchlässig, Hangwasser kann einfach durchsickern und Hohlräume werden gerne von Kleinstlebewesen besiedelt.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Bäume

Bäume geben einem Garten Charakter. Sie haben eine starke Präsenz und Ausstrahlung. Auf jeden Fall sind Bäume für mich nicht bloss Frucht- oder Schattenspender. Bäume sind dankbare Weggefährten, wenn sie als solche geachtet werden.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Wasser

Wasser ist DAS Element im Garten. Ohne Wasser wäre Düre. Wasser bringt den Garten zum Blühen und Gedeihen. Wasser als Gestaltungselement ist etwas vom Schönsten und Vielfältigsten überhaupt, als Brunnen, Bachlauf, Teich oder Naturpool bringt es einzigartige Stimmungen und wertvolle Nutzungsmöglichkeiten.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch

Natursteine

Natursteine sind wertvolle Gestaltungselemente. Sei es als einzelne Findlinge, Schotter, Kies oder als Raumteiler, sprich Mauern.

Schön gemauerte Natursteinmauern sind eigentliche Kunstwerke und dauerhaft wie kaum etwas. Natursteinmauern geben dem Garten Struktur, Halt und Beständigkeit.

Natursteine als Bodenbeläge sind zeitlos und werden immer schöner, dann wenn sie Patina kriegen und die Randpartien fliessend übergehen.

Natursteine lassen sich wunderbar in eine Garten einfügen, insbesondere die regional vorkommenden. Die regionalen Natursteine sind meistens am Stimmigsten und auch aus ökologischer Sicht sinnvoll.

© Bild und Wort. Christoph Wegelin. www.gartenpoet.ch